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Nach dem Rockkonzert am Vorabend war ich recht spät im Bett - ganz getreu dem Motto: "Schlafen kann ich, wenn ich tot bin" *g* Zuhause habe ich mit kleinem Kind wahrlich nicht die Möglichkeit, abends noch viel wegzugehen, daher habe ich es auf der Kreuzfahrt genossen, diese Freiheit einfach mal zu haben - und voll und ganz genutzt. Am nächsten Morgen war ich natürlich wieder (viel zu) früh auf den Beinen ... Dafür wird man mit wunderschönen Landschaften im morgendlichen Dunst belohnt - wie hier, beim Blick vom Balkon meiner Kabine:


Morgennebel

 

Hier noch zwei weitere Aufnahmen, da dieser Morgen einfach so traumhaft schön war:


Morgennebel 2

 

In diese Landschaft kann man sich nur verlieben, nicht wahr? Nachdem ich diese eine ganze Weile genossen habe, bin ich zum Frühstück - ich liebe Büffets, da ich mich durch alles Mögliche durchprobieren kann! Hier eine kleine Auswahl dessen, was jeden Morgen auf uns gewartet hat:

 

Fruehstueck


Auf diesem Schiff konnte man wahrlich 24 Stunden durchessen! Ich glaube - auch beim Anblick mancher Passagiere -, dass Kreuzfahrtschiffe für manche fahrende Mastbetriebe sind ... Aber egal, man muss ja nicht alles essen :) Bis das Schiff um 12.00 Uhr in Juneau einlaufen und wir von Bord gehen würden, hatte ich noch etwas Zeit, die ich unter anderem im "Basislager für Stempelfans" verbracht habe. Immerhin gab es dort jeden Tag etwas zu gewinnen! Ein schönes Foto ist dabei auch noch entstanden:

 

Sara(v.l.: Ich, Sara Douglass, Claudia Handge, Andrea Schmitt)

 

Bis zum Anlegen des Schiffs hatte ich noch etwas Zeit, die ich auf Deck verbracht habe, um die vorbeiziehende Landschaft zu genießen. Dabei konnte ich so richtig abschalten und entspannen ... Und wie du siehst, hatten wir mit dem Wetter einfach unheimliches Glück! Die drei Wochen zuvor hatte es wohl nahezu durchgehend geregnet, doch wir durften uns über strahlendblauen Himmel, Sonnenschein und für diese Zeit in Alaska herrliche Temperaturen freuen.


Schiff 6

 

Im Hafen von Juneau - für viele übrigens die schönste Bundeshauptstadt der USA - angekommen, ging es dann auch von Bord, von wo aus wir uns zu Fuß zum Treffpunkt mit Eric von "Adventure Flow" gemacht haben, der uns durch den Regenwald bis zu den "Nugget Falls" mit Blick auf den "Mendenhall Gletscher" bringen würde.


Juneau 1


Marion Gissing hatte diese Tour bereits Monate vor der Prämienreise organisiert und es waren gerade einmal zehn Personen, die daran teilnehmen konnten. Diese überschaubare Gruppengröße fand ich großartig - das ist schon etwas ganz anderes, als mit zig anderen Touristen durch die Gegend zu "gondeln".


Juneau 2

 

Nach einer recht kurzen Fahrt, in der uns Eric einiges über die Gegend und ihre Einwohner erzählt hat, ging es dann auch schon in den Wald. Außer unserer Gruppe war dort niemand zu sehen - einfach herrlich!


Juneau 3


Der Wald selbst kam mir mit all dem Moos auf Boden und von den Ästen hängend wie ein Märchenwald vor. Wunderschön!


Juneau 4


Von Bären haben wir nur Spuren an Büschen und Bäumen gesehen, wie zum Beispiel die Kratzspuren an diesem Baumstamm - vermutlich von einem Jungbären, der dort hinaufgeklettert ist:


Juneau 5


Eine alte Pipeline, die sich die Natur langsam zurückerobert, haben wir auch gesehen.

Juneau 6


Spannend, aber auch erschreckend war, auf dem Weg zu verfolgen, wie sehr der Gletscher - teilweise in kurzer Zeit - geschrumpft ist. Markierungen auf Steinen haben angezeigt, bis wohin der Gletscher in diversen Jahren gereicht hat.


Juneau 7


Während wir uns immer mehr dem Gletscher näherten, kamen wir über diese hübsche Brücke. Eric hat mir an meiner Kamera gezeigt, wie ich den kleinen Wasserfall besonders schön einfangen kann:


Juneau 8


Von einem Aussichtspunkt konnten wir den Gletscher bereits aus der Ferne sehen. Wirklich beeindruckend!


Juneau 9


Eric scheint - im Gegensatz zu mir - keine Probleme mit Höhe zu haben, so unbeschwert, wie er auf dem schmalen Geländer gesessen und uns das eine oder andere erzählt hat ...


Juneau 10

 

Hier konnte man auf Infotafeln noch einmal sehen, wie sehr sich der Gletscher verkleinert hat:


Juneau 12


Von dort aus ging es weiter Richtung Gletscher - und je näher man diesem kam, desto mehr kühlte die Luft spürbar ab! Auf dem Weg dorthin sind wir an einem Touristen-Informations-Zentrum vorbeigekommen, wo ich 200 Jahre altes Eis angefasst habe. Was soll ich sagen? Es war kalt und nass *lach*


Juneau 11


Besonders gut gefallen hat mir, dass wir nicht die "typischen Touristen-Pfade" entlanggelaufen sind, sondern auch mal abseits - im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein:


Juneau 13


Eric war so lieb, ein Foto von unserer ganzen Truppe zu machen - natürlich mit der wunderschönen Landschaft im Hintergrund:


Juneau 17


Ich fürchte, der Beitrag wird ein wenig länger ... Kannst du noch? Immerhin sind wir gleich bei einem richtig großen Wasserfall - und daneben ist der Gletscher!


Juneau 14

 

Auch hier hatte Eric keinerlei Scheu, sich mitten in die Gischt zu stellen, um ein paar Aufnahmen zu machen.


Juneau 15


Hier ein Selfie mit (v.l.) Tanja, Marion, Melli und mir. Wie du siehst, hatten wir verdammt viel Spaß!


Juneau 16

 

Dieser ruhige See auf dem Rückweg bildete zum Rauschen und Donnern des Wasserfalls ein richtiges Kontrastprogramm.


Juneau 18


Hier haben wir dann auch weitere Spuren von Tieren (Biber) ...


Juneau 19


... und sogar ganz besonders wilde Tiere selbst gesehen:


Juneau 20


Falls du dich fragst, was die Mäuse dort fressen: Beeren, die ein Bär ausgesch... hat! Nun gut, der wohl teuerste Kaffee der Welt wird auch aus Katzenkacke gewonnen, insofern handelt es sich bei diesen Waldbewohnern wohl um richtige Feinschmecker! Eine Maus lief übrigens direkt auf mich zu und über meine Schuhe. Eric meinte dazu: "She's making friends with you" :)

Bevor ich dich nun wieder mit in die "Zivilisation" nehme, noch ein paar Wald-Eindrücke:


Juneau 21


Zurück am Bus, machten wir uns auf den Weg zu einer Brauereibesichtigung, denn Juneau hat eine eigene, kleine Brauerei mit sehr kuriosen Biersorten! Als ich die Brauerei betreten habe, wurde ich gleich gefragt, woher wir kommen. Als ich "Germany" antwortete, war die Antwort, dass das ein ganz schön langer Weg für ein Bier wäre *lach*

 


Juneau 22


Da ich überhaupt kein Bier-Trinker bin, habe ich das Ausprobieren der diversen Biersorten anderen überlassen. Offensichtlich konnte nicht jede Biersorte überzeugen *lach*


Juneau 23


Eric hat übrigens ein kleines Video unseres Ausflugs veröffentlicht. Um das YouTube-Video zu laden, klicke auf das folgende Vorschaubild:

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Nach diesem wunderbaren Tag hatten wir uns ein leckeres Abendessen redlich verdient - also ab ins Restaurant "Twisted Fish Company", wo der Fisch direkt aus dem Wasser in der Küche landet.


Juneau 24


Auf dem Weg dorthin mussten wir über einen Zebrastreifen, an dem ein Mann (Student?) mit Kelle stand, um aufzupassen. Als er merkte, dass ich ihn fotografieren möchte, hat er sich herrlich in Pose geworfen:


Juneau 25


Da ich kein allzu großer Fisch-Esser bin, habe ich mich für einen Burger mit Zwiebelringen entschieden. Und was für Zwiebelringe! Riesig groß ...

 

Juneau 26


... und einfach nur lecker. Nach dem Essen ging es dann zurück zum Schiff - nicht, dass dieses noch ohne uns ablegt :) Auf dem Weg dorthin haben wir dann ein "Porcupine" (= Stachelschwein) gesehen. Das saß am Straßenrand und wuselte fröhlich durchs Grün.

 

Juneau 27


Und damit ging auch dieser Tag zu Ende ...

 

Juneau 28

 

... aber natürlich nicht, ohne ein weiteres Pillowgift auf dem Bett ...

 

Juneau 29


... und einem Hinweis in der Kabine, dass die für den nächsten Tag von mir gebuchte Tour eine Stunde vorgezogen worden ist. Kein Problem, dachte ich - schließlich war ich ja jeden Morgen früh wach. Ich muss wohl nicht betonen, dass ich diesmal länger geschlafen hätte, oder? Aber dazu im nächsten Bericht mehr :)

 

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